Infrastrukturgebäude Berlin     Das Bauvolumen des Eingangsgebäudes wird zugunsten eines wiederhergestellten freien räumlichen Zusammenhangs zwischen Werner-von-Siemens-Bau und Observatorium seitlich positioniert. Die äußere Erschließung erfolgt über die bereits existierende Wegeverbindung und schafft die gewünschte Nähe zum Emil-Warburg-Bau. Die Lage des Bauwerks - außerhalb des Magnetfeldes des Tomographen - ermöglicht den direkten Anschluß an den unterirdischen Versorgungskanal. Das neue Eingangsgebäude ist als einfacher präzise geschnittener Quader formuliert - ein kompaktes Volumen, in dem der Übergang zu den unterirdischen Tomographenanlagen vermittelt wird. In diesen Quader schiebt sich untergeschossig ein Riegel für Technik und Nebenräume mit einer Außenhaut aus präzise geschaltem Sichtbeton. Die unterirdische Erschließungsachse mit natürlicher Belichtung steht in räumlichem und visuellem Zusammenhang zu dem Warte- und Eingangsbereich des Erdgeschosses - der erdgeschossige Deckendurchbruch in der Erschließungsachse ermöglicht ein leichtes Ablesen der bevorstehenden Bewegung unter der Erde, erleichtert die Orientierung und schafft Sicherheit.