Sonderkrankenanstalt- Rehabilitationszentrum St. Radegund Übernachten und Behandlung eng nebeneinander, geht das? Anstelle der klassischen Trennung von Bettentrakt und Bereichen der medizinischen Versorgung wird ein offeneres System vorgeschlagen. Um einen kompakten Kernbereich (Kubus), der alle Funktionsbereiche enthält, legt sich ein mehrgeschossiger Ring mit Patientenzimmern (ost, süd – und westorientiert) und Bürofunktionen (nordorientiert). Gleichzeitig bestimmen die Wohnfunktionen im äußeren Ring das Erscheinungsbild des Gebäudes. Hier spielen horizontal gegliederte kleinteilige Flächen aus transparenten und geschlossenen farbigen Feldern miteinander. Damit erhält das konsequente Konzept des Gebäudes über diese Fassade Leichtigkeit und Freundlichkeit. In den Kubus eingeschnittene Höfe ( 4 Höfe ) werden zur Belichtung der dort angelagerten Räume genutzt. Indem sie das Licht in das Gebäude leiten sorgen sie in den angrenzenden Fluren, Gängen und Räumen für eine angenehme Atmosphäre. Durch das Abstufen der Höfe entstehen zudem Terrassen,  die als Außenbereiche z.B. für die Speisesäle und die Cafeteria zur Verfügung stehen. Die unterhalb des Rings im Kubus liegenden Funktionen dienen der allgemeinen Nutzung und besitzen durch ihre Transparenz und die mit dem Außenraum verbundenen Höfe einen direkten Bezug zum Freiraum.