Bundesverwaltungsgericht St. Gallen    Der Entwurf sieht eine ganzheitliche Beplanung des Chrüzackers vor. Die vier entscheidenden Elemente, Gericht, Wohnbebauung, Wand und Villa ergänzen sich zu einem städtebaulich markanten Ensemble. Das neue Bundesverwaltungsgericht, im Sockel dem Hangverlauf im südlichen Teil des Grundstückes folgend, fasst die Grundstücksecke und setzt in seiner skulpturalen Erscheinung als "landmark" dem Grundstück einen weithin sichtbaren räumlichen Auftakt. Als Pendant zur gegenüberliegenden Hochschulbebauung bilden beide Gebäude eine Torsituation aus. Bezug nehmend auf die ortspezifische Körnung der vorhandenen Wohnungsbebauung östlich des Chrüzackers bilden sechs neue Baukörper in Form einer Punktbebauung die Fortsetzung auf dem Areal. Die Gebäude werden teppichartig durch den gestalteten Aussenraum aus Wegen und Freiflächen miteinander verknüpft. Gleichzeitig ermöglicht die punktuelle Bebauung in Fortsetzung des vorhandenen Baumbestands eine kontinuierliche Durchgrünung und schafft durch ihre Höhenstaffelung vielfältige Ein- und Durchblicke.